Projekt in der Planungsphase

„Elektrifizierung Südbahn“

Ulm – Friedrichshafen – Lindau-Aeschach

Die älteste Eisenbahnstrecke Württembergs, die „Südbahn“, sowie die Weiterführung bis Lindau, die „Bodenseegürtelbahn“, werden elektrifiziert und für eine Geschwindigkeitserhöhung auf 160 km/h vorbereitet. Die Beschlüsse für die fünf Planfeststellungsabschnitte liegen bereits vor. Voraussichtlich 2018 beginnen die Hauptbauarbeiten.

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Die „Südbahn“ – die Strecke von Ulm nach Friedrichshafen – wurde im Jahr 1850 eröffnet und verband als erste Schienenstrecke die Städte am Bodensee mit den oberschwäbischen Zentren Ravensburg, Biberach und Ulm. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Verbindung zweigleisig ausgebaut. Nun wird sie elektrifiziert.

Zum Bauprojekt „Elektrifizierung Südbahn“ zählt auch der Abschnitt von Friedrichshafen nach Lindau-Aeschach. Die sogenannte „Bodenseegürtelbahn“ ist eine eingleisige Strecke, die überwiegend am nördlichen Bodenseeufer verläuft.

Für die Elektrifizierung werden auf ca. 100 Kilometern der „Südbahn“ zweigleisig und auf ca. 25 Kilometern der „Bodenseegürtelbahn“ eingleisig Masten errichtet und Oberleitungsanlagen installiert. Dabei müssen auch Eisenbahn- und Straßenüberführungen angepasst werden, z.B. werden Gleise abgesenkt und Berührungsschutz angebracht.

Sobald die Bauarbeiten beendet sind, ist zwischen Bodensee und Stuttgart ein umsteigefreies Reisen möglich. Außerdem wird die Streckengeschwindigkeit bereichsweise auf 160 km/h erhöht.

Das Projekt gliedert sich in fünf Planfeststellungsabschnitte, die an den einzelnen Landkreisen orientiert sind. Die „Elektrifizierung Südbahn“ ist ein wesentlicher Bestandteil für weitere Verkehrskonzepte der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (NVBW).

„Elektrifizierung Südbahn“

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