Ausbau der Strecke für Geschwindigkeiten bis 200 km/h
Berlin – Dresden
Bis 2020 werden 125 Kilometer der Strecke von Berlin nach Dresden für Geschwindigkeiten bis 200 km/h ausgebaut. Dafür wurden bereits unter anderem alle Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen ersetzt. Außerdem wurden Gleisanlagen und Oberleitung erneuert. Die Ausbaustrecke wird komplett mit dem Europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem ETCS ausgestattet.
2003 wurde der Ausbau der Strecke von Berlin nach Dresden in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Die Strecke von Blankenfelde, südlich von Berlin, bis wenige Kilometer vor Dresden wird nun von der Deutschen Bahn auf die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut. Die Reisezeit im Fernverkehr kann sich durch den infrastrukturellen Ausbau verkürzen. Die Ausbaustrecke (ABS) ist als Teil des transeuropäischen Bahnkorridors 7 auch von überregionaler Bedeutung. Der Schienenkorridor verbindet die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer.
Bis 2020 werden wesentliche Abschnitte der Strecke Berlin – Dresden für die erhöhte Geschwindigkeit ausgebaut. Unter anderem wurden bereits 20 Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen ersetzt sowie Bahnhofsbereiche modernisiert und umgestaltet.
Auf 125 Kilometern wurden zudem die Gleisanlagen und Oberleitung erneuert, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert und sechs Elektronische Stellwerke (ESTW) in Betrieb genommen. Die gesamte Strecke wird mit dem europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem ETCS ausgestattet. Das ETCS ist ein einheitliches Zugsicherungssystem für den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr.
Weiterführende Links
Ansprechpartner
DB Netz AG
Hans-Jürgen Kieke
Kommissarischer Projektleiter
ABS Berlin-Dresden
Umgehungsstraße 2
12529 Schönefeld
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